Mitgliederversammlung des ICW (22. Nov. 2018)

Erinnerungen und Ausblick:

Mit einem Käsebüfett und gutem französischen Wein beschlossen die Mitglieder des ICW ihre jüngste Mitgliederversammlung. Die Tagesordnung der gut besuchten Versammlung wurde von Präsident Arnim Hammann zügig abgehandelt. Geschäftsbericht, Kassenbericht und Bericht der Kassenprüfer führten schließlich zur einstimmigen Entlastung des Vorstandes.

 Nun konnten in geselliger Runde noch einmal die Aktivitäten des Vereins angesprochen und schöne Erinnerungen an die Unternehmungen im abgelaufenen Jahr ausgetauscht werden.
Im Mai begrüßten uns unsere englischen Freunde in Letchworth und hatten wie immer ein interessantes Programm zusammengestellt. Stamford (einschließlich einer Brauereiführung) und natürlich London waren die Stationen des diesjährigen Aufenthaltes. Abgeschlossen wurde der Besuch in Letchworth mit einer gemeinsamen Grillparty (mit Tanz) im Howard Social Center.

Die französischen Gäste aus Chagny besuchten uns im Juni. Der ICW hatte eine Fahrt zur Marksburg (mit Führung in französischer und deutscher Sprache) sowie in das „Kaiserbad“ Bad Ems organisiert. Der Abschluss dieser Begegnung fand – wie schon häufig – an der Fischerhütte des ASV Wissen statt. Unsere französischen Freunde spendeten an diesem Abend viel Trost für das verlorene Weltmeisterschaftsspiel der Deutschen gegen Mexiko.

Die Partnerschaft zwischen Wissen und Chagny besteht nun bereits seit 50 Jahren. Die ersten Feierlichkeiten zu diesem Jubiläum fanden Ende September in Chagny statt. Sie werden im Mai 2019 in Wissen fortgesetzt, gemeinsam mit dem Fest zu „50 Jahre Stadtwerdung“.
Nur einen Monat später findet dann der Besuch aus Wissen in Chagny statt.

Die englischen Freunde freuen sich auf die Teilnahme am nächsten bayrischen Abend der Feuerwehrkapelle (im September). Für die Mitglieder des ICW steht zunächst aber noch die Feier „Galette des Rois“ auf dem Programm (18. Jan. 2019) – eine fast schon traditionelle Veranstaltung, mit der der Internationale Club das neue Jahr beginnt.

 

Zweimal Europa in zwei Monaten

Einmal mehr machte der Internationale Club Wissen seinem Namen alle Ehre.

Bereits acht Wochen nach dem Besuch von mehr als 40 Wissenern in der englischen Partnerstadt konnten am 1. Juli 2016 dreißig französische Gäste aus Chagny in Wissen begrüßt werden.

Die Reise nach Letchworth begann am 5. Mai und führte über Calais und Dover in die Gartenstadt Letchworth, wo die Besucher von Jon Marshall, dem Vorsitzenden des dortigen Partnerschaftsverbandes, und ihren Gastgebern in gewohnt herzlicher Weise begrüßt wurden. Neben dem immer wieder interessanten Besuch in London hatten die englischen Freunde einen Besuch der malerischen und historisch bedeutsamen Stadt Bury St. Edmunds mit Stadtführung organisiert. Als Wallfahrtsort des Mittelalters unterhält Bury St. Edmunds übrigens eine Partnerschaft mit Kevelaer.

Am Sonntag, dem 8. Mai, bestand Gelegenheit zu vielfältigen Unternehmungen mit den Gastgebern, bevor der Tag und der Besuch mit einem Picknick bei traditioneller Musik und Tanz auf dem Gelände des örtlichen Kricket-Clubs ausklang.

Am Freitag, dem 1. Juli, konnte der ICW 30 Gäste aus der französischen Partnerstadt Burgund im Kuppelsaal des Gebäudes der Westerwaldbank begrüßen.

Der Samstag wurde für eine Fahrt nach Köln sowie für weitere gemeinsame Aktivitäten von Gästen und Gastgebern genutzt. Führungen im Besucherbergwerk Bindweide, bei denen die Besucher einen Einblick in die Bergbautradition der Region erhielten, schlossen sich am Sonntag an. Auf die lange Tradition der Bergmannsmusik machte das während des Besuchs stattfindende Musikfest aus Anlass des 140-jährigen Bestehens der Bindweider Bergkapelle 1876 e.V. aufmerksam.

Abgerundet wurde der Reigen der Traditionen durch den Besuch des Vogelschießens des Wissener Schützenvereins.

Zwar reisten die französischen Gäste am Monat morgen wieder ab, doch steht für sie ein weiterer Partnerschaftsbesuch noch bevor. Da eine Partnerschaft auch zwischen Chagny und Letchworth besteht, werden sie am 26. August englische Gäste bei sich begrüßen.

Im kommenden Jahr wird der Internationale Club Wissen die Freunde in Chagny besuchen, diese werden ihrerseits nach Letchworth fahren und die englischen Freunde werden nach Wissen kommen.

19.06. - 22.06.15 Wissener verbrachten ein musikalisches Wochenende in Chagny

Zu ihrem alle zwei Jahre stattfindenden Besuch reiste eine 44köpfige Gruppe Wissener Bürger in ihre französische Partnerstadt Chagny.

In diesem Jahr stand der Besuch ganz im Zeichen des in ganz Frankreich stattfindenden nationalen Musikfestes. Die Mittagspause wurde – wie schon des Öfteren – in Nancy eingelegt. Zum ersten Mal hatte der Präsident vom Internationalen Club Wissen, Arnim Hammann, eine einstündige Stadtführung arrangiert, um diese sehenswürdige Stadt näher kennenzulernen. Zwei junge Damen vom dortigen Touristenbüro gaben einen Überblick über die Geschichte und die Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Nancy, eine Kulturstadt Lothringens, liegt nahe der Mosel am Rhein-Marne-Kanal. Beim Bummeln durch die Alt-und Neustadt offenbart sich dem Besucher eine reiche architektonische Baukunst vom Mittelalter bis ins 21. Jhdt. Berühmt wurde Nancy durch den „Place Stanislas“ mitten im historischen Stadtzentrum. Er gehört zu einem architektonischen Ensemble aus dem 18. Jhdt. das auf Wunsch von Stanislas Leszynski, dem Schwiegervater von König Ludwig XV. entstand. Der Platz hat eine Größe von 106 x 124 m und entstand zwischen 1751-1755. Er ist geprägt von Rokoko- und Barockeinflüssen. Rings um den Platz stehen verschiedene mehrstöckige Bauten mit regelmäßig gestalteten Fassaden, die mit gusseisernen Gittern, mit Goldblättern verziert, verbunden werden. Sie haben der Stadt den Namen „Stadt der goldenen Tore“ eingebracht. Zusammen mit dem „Place d''Alliance“ und dem „Place de la carrière“ bildet er ein Ensemble, das zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört.

Gegen 19.00 Uhr empfingen die französischen Gastgeber ihre Gäste auf dem neuen Busparkplatz im Hafen von Chagny. Mit einem Aperitif und Spezialitäten aus der Region wurden sie im neuen Lokal „Apéro‘O Port“ herzlich begrüßt. Bürgermeister Michael Wagener überreichte dem französischen Bürgermeister Michel Picard eine F ahne vom Stadtjubiläums Wissens. Den Abend verbrachte man in den Familien.

Der Samstagmorgen stand zur freien Verfügung. Um 13.00 Uhr starteten Gäste und Gastgeber mit Bus und PKW zu einer Fahrt nach Dijon, das ganz im Zeichen des nationalen Musikfestes stand. Ausgerüstet mit reichhaltigem Informationsmaterial in beiden Sprachen hatte man 7 Stunden Zeit auf eigene Faust die Stadt zu erkunden. Dijon, die Hauptstadt Burgunds, ist eine „Stadt der Kunst und Geschichte“; dieses Gütesiegel wurde der Stadt am 10. Januar 2008 verliehen. Dijon mit mehr als 350 000 Einwohnern, früher prächtiger Besitz der burgundischen Herzöge, ist heute eine moderne Regionshauptstadt und größter Industriestandort zwischen Paris und Lyon. Aus der Vergangenheit blieb der Stadt ein einzigartiges Kulturerbe erhalten, inmitten einer der größten Denkmalsschutzzonen Frankreichs (97 ha). Sehenswert ist der Herzogs-und Ständepalast, der heute das Kunstmuseum enthält und Sitz der Stadtverwaltung ist. prunkvolle Patrizierhäuser, zahlreiche Kirchen, der Mosesbrunnen sowie viele Park-und Gartenanlagen prägen das Stadtbild.

Am Abend war die Stadt voller Musik. Überall konnte man den Darbietungen der Musikkapellen und Solisten lauschen. Nach einem erlebnisreichen Tag trat man um 22.30 Uhr die Heimfahrt nach Chagny an.

Der Sonntag stand ganz zur freien Verfügung. Gegen Abend trafen sich alle im „Maison du peuple“ zum Aperitif, zu dem die Stadt Chagny eingeladen hatte.
Die Präsidenten der beiden Partnerschaftsvereine, Armin Hammann und Fabrice Gendrau, sowie die beiden Bürgermeister Wagener und Picard sprachen Grußworte und tauschten die Gastgeschenke aus. Auch an die „Goldhochzeit“ (50jähriges Bestehen der Partnerschaft) wurde erinnert, die 2018 in Chagny und 2019 in Wissen gefeiert wird. Der CLI ( franz. Partnerschafts-Club) hatte im Anschluss zu einem mehrgängigen Menu eingeladen. Ein Chagnyer Musiker fungierte als Diskjockey und Sänger und unterhielt die Gäste mit französischen Chansons und internationalen Hits. Er erfüllte auch Musikwünsche der Gäste. Zu großer Begeisterung trugen auch die Liedvorträge von Michael Wagener, Helmut Lemler und Fabrice Gendrau bei.

Die „präzise“ für 8.00 Uhr angesetzte Heimfahrt am Montagmorgen verzögerte sich (wie immer) um eine halbe Stunde.

20.08 - 24.08.2015 Englische Freunde aus Letchworth waren zu Gast in Wissen

Wissen. In der dritten Augustwoche verbrachten 27 Gäste aus Wissens englischer Partnerstadt Letchworth ein sonniges Wochenende in Wissen.

Nach einer anstrengenden Fahrt, die morgens um vier begonnen hatte, kamen sie am Donnerstag gegen 18.30 Uhr in Wissen an und wurden von ihren Gastgebern herzlich empfangen. Bei einem Willkommenstrunk im Kuppelsaal der Volksbank sprachen Bürgermeister Michael Wagener, der Präsident des Internationalen Clubs Wissen (ICW) Armin Hammann und der Vorsitzende des englischen Partnerschaftsvereins Jon Marshall einige Grußworte. Den Abend verbrachten die Gäste in ihren deutschen Partnerfamilien.

Am Freitag stand für die englischen Gäste eine Tagestour in die Landeshauptstadt Mainz auf dem Programm, die auf ausdrücklichen Wunsch der Engländer dorthin führte. Ausgerüstet mit Stadtplänen und Informationsbroschüren und begleitet von einigen ICW-Vorstandsmitgliedern, bestand so die Möglichkeit, Mainz auf eigene Faust zu erkunden. Der Dom St. Martin, das Gutenbergmuseum, die Kirche St. Stefan mit den berühmten Fenstern von Marc Chagall, diverse Museen, die Mainzer Altstadt oder einen Spaziergang am Rhein entlang waren lohnenswerte Ziele für die englischen Gäste.

Am Samstag starteten Gäste und Gastgeber eine Tagestour nach Hagen. Ziel war der Besuch des Freilichtmuseums des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) Dieses Museum lädt zu einem Ausflug in die Arbeitswelt und Technik des 18. und 19. Jahrhunderts ein. Etwa 60 historische Handwerks- und Gewerbebetriebe, die in einem der schönsten Wiesentäler des vorderen Sauerlandes zu sehen sind, konnten bei strahlendem Sommerwetter erwandert werden. Das märkische Gebiet südlich der Ruhr gehört zu den ältesten der Eisenverarbeitung. Im Hagener Freilichtmuseum befinden sich deshalb verschiedene Schmieden (Bohrer-, Nagel- und Windenschmieden), verschiedene Hammerwerke und eine Drahtzieherei. Auch Bereiche wie die traditionelle Papierherstellung und -verarbeitung sowie das Thema Wald und Holz (Hauberg) sind Schwerpunkte. In verschiedenen Werkstätten wird geschmiedet, gebacken, gebraut, gedruckt, Indigostoffe gefärbt, Seile gedreht, Zigarren gerollt, Papier geschöpft und Kaffee geröstet. Auch das leibliche Wohl kommt nicht zu kurz. Im Kolonialwarenladen können alle Produkte aus dem Museum eingekauft werden. „Der Besuch war wirklich lohnenswert“, war die einhellige Meinung der Besucher an diesem Tag.

Der Sonntag stand Gästen und Gastgebern für eigene Unternehmungen zur Verfügung. (So nutzten z.B. Jon Marshall und seine Frau Diana diesen Tag, um sich mit Verwandten Dianas aus Gießen im Restaurant Hahnhof (Wissen) zu einem gemütlichen Brunch zu treffen.) Am frühen Abend trafen sich Gäste und Gastgeber zu einem gemütliche n Beisammensein im Außenbereich des Wissener Schützenhauses .Die Gastgeber hatten Essen, Getränke und Tischdekorationen mitgebracht, und man saß in fröhlicher Runde zusammen, bis es dunkel wurde. Am Montagmorgen traten die Gäste nach einem herzlichen Abschied die lange Heimreise nach Letchworth an.

Jahreshauptversammlung 2014 und Partnerschaftsabend

Nach einem ereignisreichen Jahr hatte der ICW seine Mitglieder zur Jahreshauptversammlung in die Skihütte Wissen eingeladen, der sich der traditionelle Partnerschaftsabend anschloss.

Nach der Begrüßung durch den ICW-Präsidenten Arnim Hammann verlasen Geschäftsführer Helge Salveter den Geschäftsbericht und Schatzmeisterin Waltraud Hammann den Kassenbericht. Paul Bender als Kassenprüfer bescheinigte ihr eine korrekte, einwandfreie Kassenführung und beantragte die Entlastung des Vorstandes, die einstimmig gewährt wurde.

Bei der anschließenden Aussprache schlug ICW-Präsident Hammann vor, ab dem Jahr 2015 die Jahreshauptversammlung ins Frühjahr zu verlegen, da die beiden letzten Monate des Jahres wegen der zahlreichen anderweitigen Veranstaltungen nicht so günstig sind. Man einigte sich daher auf den April 2015.

Jon Marshall (Vorsitzender des englischen Partnerschaftsvereins) hatte angefragt, ob der Besuch der Engländer in Wissen 2015 aus terminlichen und finanziellen Gründen um eine Woche vorverlegt werden könnte. Obwohl bei uns dann noch Sommerferien sind, wurde seinem Wunsch entsprochen.

Dann ging es zum geselligen Teil des Abends über. Wie immer hatten die Vorstandsmitglieder des ICW bestens für das leibliche Wohl gesorgt. Das Käsebuffet war erstmals durch eine reichhaltige Schinkenplatte erweitert worden, die Vorstandsmitglied Georg Stausberg liebevoll arrangiert hatte. Dazu gab es wie immer Burgunder Rotwein und ein französisches Nachtischbuffet. Bis nach Mitternacht saß man zusammen und ließ das abgelaufene Partnerschaftsjahr Revue passieren.

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