17.05.-21.05.2012 Besuch in Letchworth

Ein verlängertes Wochenende nutzten 47 Wissener zu einem Besuch in der englischen Partnerstadt Letchworth.
Am Donnerstagmorgen um 5.00 Uhr startete die Gruppe per Bus in Richtung Dünkirchen; dort ging es auf die Fähre nach Dover, und gegen 19 Uhr landete man in Letchworth.

Empfang Pfadfinderhaus Im „Scout Headquarter“ (Pfadfinder-Haus) gab es einen offiziellen EmpfangTanz Morris Man mit Umtrunk. Mr. Colin Chatfield (Vorsitzender der Letchworth-Gründergesellschaft) begrüßte die deutschen Gäste.

Auch Bürgermeister Michael Wagener, Jon Marshall, der Vorsitzende des englischen Partnerschaftsvereins, und Martina Becher, Präsidentin vom Internationalen Club Wissen (ICW), sprachen Grußworte. Nach dem Austausch der Gastgeschenke erfreuten die „Morris Men“, eine bekannte männliche Folkloregruppe, Gäste und Gastgeber mit einigen Tänzen. Den Abend verbrachte man in den Familien.

Am Freitag stand für die deutschen Gäste ein Tagesausflug nach Cambridge auf dem Programm. Bei angenehmen Temperaturen und ausgerüstet mit Stadtplan und Informationsmaterial wurde die Stadt zu Fuß oder mit dem Sightseeing-Bus erkundet. Cambridge liegt in einer flachen Landschaft an dem kleinen Fluss Cam und ist nach Oxford die älteste Universitätsstadt Englands. Die 1209 von Oxforder Dozenten gegründete Universität beherrscht mit ihren 22 Colleges, von denen nur zwei aus dem 20. Jhdt. stammen, das Stadtbild. Auffallend sind die vielen Fahrräder der Studenten, die sieben Brücken über die Cam und die Baustile aus verschiedenen Jahrhunderten. Die „Backs“, eine Straße entlang des Cam-Westufers, führt an den herrlichen Gärten der Colleges entlang. Diese einmalig schönen Parkanlagen kann man am besten bei einer Bootsfahrt auf der Cam bewundern. Gegen Abend kam man, etwas ermüdet zwar, aber voller schöner Eindrücke wieder in Letchworth an.

GreenwichAm Samstag fuhren Gäste und Gastgeber nach London. Den Vormittag verbrachte man in Greenwich, einem Stadtteil im Südosten Londons am Südufer der Themse. Bekannt ist Greenwich als Ausgangspunkt des 0.Breitengrades, der Zeitzonen (Weltzeit) sowie als Zentrum der britischen Marine. Sehenswert sind das Königliche Observatorium, der 73ha große Greenwich-Park, das Nationale Schifffahrtsmuseum sowie „Cutty Spark“, ein englischer Tee- und Wollklipper, der 1869 fertiggestellt wurde und eines der schnellsten Segelschiffe der damaligen Zeit war. 1954 wurde es zu einem Museumsschiff umgebaut. Greenwich gehört seit 1998 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Am Nachmittag wurden per Bus in einer zweisprachigen Stadtführung die olympischen Stätten in London besichtigt. Es ist schon sehr beeindruckend, was in London im Hinblick auf die olympischen Spiele an Neubauten entstanden ist. So wurde z.B. von der australischen Investorengruppe Westfield im Londoner Stadtteil Stratford 2011 ein neues Einkaufscenter eröffnet, das drittgrößte in ganz Europa. Auf einer Fläche von 175 000 qm gibt es 238 Geschäfte, drei Hotels, vier Banken, ein digitales Multiplex-Kino und die größte Spielbank Englands. Das Center hat ein Glasdach und eine „Viewing-Platform“, von der aus man die olympischen Bauten sehen kann. Das Olympiastadion aus Stahl und Beton, 315 m lang und 256 m breit, bietet 80 000 Besuchern Platz, von denen nach den Spielen 20 000 wieder abgebaut werden. Im „ Aquatic Center“ der stützenfreien Schwimmhalle, werden später die beiden Tribünen abgebaut und der Zwischenraum verglast. Das „ Velodrom“ mit einer 5000 qm großen Außenhaut aus rotem Zedernholz erinnert an den glatten Holzbelag der Rennbahn im Inneren, laut Planern die schnellste der Welt. Die stählerne Basketball-Arena bietet 12 000 Zuschauern Platz, ist leicht demontierbar, wird nach den Spielen abgebaut und nach Rio de Janeiro gebracht, wo 2016 die olympischen Spiele stattfinden. Nach diesem beeindruckenden Tag versäumten die meisten es nicht, sich abends noch das Fußballspiel Bayern München gegen Chelsea anzusehen. Der Sonntagvormittag stand zur freien Verfügung. Also konnte man erst einmal ausschlafen. Leider spielte Petrus am Sonntag nicht so ganz mit. Es war kühl und regnerisch. Squaredance Deshalb musste das für den Nachmittag geplante Grillfest nach drinnen verlegt werden. Aber das tat der guten Laune keinen Abbruch. Die Gastgeber hatten ein kaltes Buffet zubereitet. Eine Band unterhielt die Gäste mit flotter Country-Musik, und auch die Morris Men zeigten ein paar Tänze. Als der Nieselregen später nachließ, traf man sich doch noch draußen auf der Wiese, um sich zum Klang der Kapelle und unter Anleitung beim Square-Dance warm zu tanzen.

Beim Abschied am Montagmorgen waren sich alle einig, ein sehr harmonisches und vor allem sehr informatives Wochenende mit den englischen Freunden erlebt zu haben. Der Gegenbesuch der Engländer in Wissen wird im August 2013 stattfinden. Fotos vom Besuch in Letchworth können demnächst auf der Homepage des ICW angeschaut werden.(www.ic-wissen.de)

Reisegruppe

Vorstandstreffen 2012 in Chagny - Ein Weinfest mitten im Winter

Anlässlich des jährlichen Vorstandstreffen der französischen, englischen und deutschen Partnerschaftsvereine, das diesmal in Wissens französischer Partnerstadt stattfand, weilten drei Vorstandsmitglieder vom Internationalen Club Wissen e.V. (ICW) mit der Präsidentin Martina Becher für ein Wochenende in Chagny. Nach der Ankunft am Freitag hatte der französische Vorstand (CLI) Gäste und Gastfamilien zu einem Aperitif mit kaltem Buffet, das die Vorstandsmitglieder selbst zubereitet hatten, ins Vereinsheim eingeladen. Der Vorsitzende des CLI begrüßte die Gäste und wünschte ein gutes Gelingen.

 Vorstandstreffen 2012

 Am Samstag traf man sich zu einer ganztägigen Sitzung im Rathaus von Chagny. Bei diesen Vorstandstreffen werden Termine für künftige Partnerschaftsaktivitäten festgelegt, Anregungen und Wünsche besprochen, aber auch Kritik darf geübt werden. Das vom Vorstand vorbereitete Mittagessen wurde in einem Privathaus eingenommen, ebenso das gemeinsame Abendessen mit den Gastfamilien, in deren Verlauf immer wieder Themen zu den einzelnen Begegnungen zwischen Chagny, Letchworth und Wissen besprochen wurden.

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26.08. - 30.08.2011 Freunde aus Letchworth in Wissen

40 Gäste aus Wissens Partnerstadt Letchworth verbrachten ein harmonisches Wochenende in Wissen. Nach einer dreizehnstündigen Fahrt wurden sie im Kuppelsaal der Westerwald Bank im Beisein ihrer Gastfamilien von Bürgermeister Wagener herzlich empfangen. Er brachte seine Freude über die seit 28 Jahren bestehenden guten Beziehungen zum Ausdruck und lobte auch das Engagement des Internationalen Clubs Wissen, der das Programm des Besuchs erstellt hatte.

Auch den gastgebenden Familien sprach er seinen Dank aus und lud die englischen Freunde zur Teilnahme am Wissener Jubiläumsfest in zwei Jahren ein.

Der Vorsitzende des englischen Partnerschaftsclubs, Jon Marshall, und die Präsidentin des Internationalen Clubs Wissen, Martina Becher, sprachen einige Grußworte. Den Abend verbrachten die Gäste in den Gastfamilien. Der nächste Tag stand den Familien und ihren Gästen zur freien Verfügung. Einige nutzten ihn zu einem Ausflug nach Köln und Hachenburg oder erkundeten Wissen und seine Umgebung und sahen sich bei den verschiedenen Projekten des zweiten Freiwilligentages um. Am Abend trafen sich alle im Kulturwerk Wissen, in dessen Verlauf die einzelnen Projekte vorgestellt wurden. Ben Crawley, ein bekannter englischer Musiker, gab einige Proben seines Könnens. Seine Darbietungen stießen auf begeisterte Zustimmung bei den Gästen.

Am Sonntag besuchten Gäste und Gastgeber die BUGA in Koblenz. Da einige Gastgeber am Montag arbeiten mussten, fuhren die englischen Gäste, begleitet von einigen Gastgebern, nach Aachen, von wo sie sehr begeistert zurückkehrten. Am Dienstagmorgen traten sie dann ihre Heimreise an. Der Gegenbesuch der Wissener findet voraussichtlich am Himmelfahrtstag 2012 statt.

Empfang

Internationale Spezialitäten beim Partnerschaftsabend 2011

Der Internationale Club Wissen e.V. (ICW) verband seine Mitgliederversammlung 2011 mit dem traditionellen Partnerschaftsabend.

Der Vorstand des ICW hatte zur Mitgliederversammlung in die Skihütte in Wissen eingeladen. Präsidentin Martine Becher begrüßte die Teilnehmer und gab einen kurzen Überblick über die Veranstaltungen, die im laufenden Jahr bereits stattgefunden haben: Besuch der franz. Karnevalisten in Wissen; der Gegenbesuch der Wissener Karnevalisten mit Prinzessin UTE I. in Chagny, wo in diesem Jahr das 90jährige Jubiläum der Mi-Carème ganz groß gefeiert wurde; das Treffen der drei Partnerschaftsvorstände in Wissen; Schülerbegegnungen mit Chagny, Besuch der Wissener in Chagny und der Besuch der Engländer in Wissen.

Geschäftsführerin Monika Kreit konnte in ihrem Bericht wieder einmal auf ein aktives Jahr 2010 zurückblicken. Nachdem Vizepräsident Arnim Hamann in Vertretung des dienstlich verhinderten Schatzmeisters Wolfgang Becher dessen Kassenbericht verlesen hatte, bescheinigte Kassenprüfer Kurt Höblich ihm wieder einmal eine korrekte und vorbildliche Kassenführung und beantragte die Entlastung des Vorstands. Sie wurde einstimmig gewährt.

Jahreshauptversammlung 2011

An die Mitgliederversammlung schloss sich der traditionelle Partnerschaftsabend des ICW an, der als Dankeschön für die Mitglieder gedacht ist, die immer wieder bereit sind, Gäste aus den Partnerstädten aufzunehmen. In diesem Jahr hatte sich der Vorstand etwas Neues einfallen lassen. Zum Auftakt servierte er einen Aperitif und eine französische Vorspeise mit Eiern und Schinken. Das Hauptgericht bildete ein typisch burgundisches Fleischgericht „Boeuf Bourgignon“. Neben dem obligatorischen Käsebuffet und Burgunder Rotwein hatte der Vorstand diverse britische Desserts zubereitet. Die internationalen Gerichte kamen bei den Mitgliedern recht gut an. Helmut Lemler ließ mit seinem selbst gedrehten Film noch einmal den Besuch der Wissener in Chagny Revue passieren. Die letzte Veranstaltung des ICW wird in diesem Jahr am 3. Dezember eine Winterwanderung nach Oberhövels sein.

Für 2012 stehen folgende Termine fest:

27.-30. Januar 2012 Treffen der Partnerschaftsvorstände in Chagny
17. – 21. Mai 2012 Partnerschaftsbesuch der Wissener in Letchworth
14.-17. September 2012 Partnerschaftsbesuch der Bürger aus Chagny in Wissen.

17.06. - 20.06.2011 Besuch in Chagny

BegrüßungChagny. Ein sonniges Wochenende erlebten 35 Wissener Bürger in der französischen Partnerstadt Chagny.Nach einer längeren Mittagspause in Metz erreichte die Gruppe gegen Abend Chagny, wo sie von Vertretern des französischen Stadtrats, vom Vorsitzenden des dortigen Partnerschaftsvereins, Fabrice Gendreau, und ihren Gastgebern mit einem Willkommenstrunk herzlich begrüßt wurden. Bürgermeister Michael Wagener und die Präsidentin des Internationalen Clubs Wissen (ICW) sprachen Grußworte und überreichten ein Gastgeschenk. Den Abend verbrachte man mit den Gastfamilien.

Am Samstagvormittag stand ein Besuchsprogramm nach Wunsch zur Auswahl: die Gelegenheit, Chagny und seine Umgebung zu erkunden, eine Fahrt nach Beaune oder die Besichtigung des Schlosses Rochepot. Um 12 Uhr trafen sich alle wieder, um gemeinsam nach Chalon, einer Stadt der Kunst, der Geschichte und der Photographie, zu fahren. Nach einem Imbiss mit den Gastgebern galt es, die Stadt in Form einer Rally zu erkunden. Nach Dijon ist Chalon (46676 Einwohner) die zweitgrößte Stadt Burgunds. Sie liegt am Ufer der Sâone und ist der Endpunkt des „Canal du Centre“. Bekannt ist Chalon als Geburtsort der Photographie. Der berühmteste Bürger der Stadt ist Joseph Nicéphore Nièpce, für dessen Erfindung es ein Museum gibt, in dem man alles über die Geschichte der Photographie erfahren kann. Es ist einzigartig in ganz Europa. Neben zahlreichen anderen Museen ist die Kathedrale St. Vincent (12. -15. Jhdt.) sehenswert.

Chalon

Den Sonntagmorgen nutzten einige Wissener zum Besuch des Chagnyer Wochenmarktes, der immer wieder ein besonderer Anziehungspunkt ist.

Im Anschluss fuhren Gäste und Gastgeber nach Chaudenay, einem Nachbarort von Chagny, in dem an diesem Tag ein besonderes Fest gefeiert wurde: Das Fest der alten Backöfen. Das Dorf verfügt noch heute über einige alte Brotbacköfen, die von Zeit zu Zeit in Betrieb genommen werden. Da diese Öfen typisch für Chaudenay sind, beschloss man 1986, alle zwei Jahre ein Fest zu feiern, das „Fete des Anciens fours à pain“ (bei uns würde es „Backesfest“ heißen.) Man gründete einen Verein Ehrenamtlicher, deren Mitglieder sich von da an um die Ausrichtung des Festes bemühten, das von Jahr zu Jahr mehr Besucher anlockte. Radio, Presse und Fernsehen berichteten darüber, und 1992 zählte man 15000 Besucher. Nach einer längeren Pause beschloss man 2009 die Tradition wieder aufleben zu lassen und eine Bruderschaft ins Leben zu rufen, die an diesem Wochenende feierlich begründet und eingeweiht wurde. Die ersten Mitglieder dieser Bruderschaft erhielten als äußeres Zeichen eine lange, weiße Bäckerschürze, die für Bäcker typische Mütze und eine Medaille.

jagdUmrahmt wurde diese Feier, die auf dem Vorplatz der aus dem 13.Jhdt stammenden Kirche stattfand, von einer Jagdhornbläsergruppe aus Rully. Auch die deutschen Gäste wurden dort herzlich begrüßt und Bürgermeister Wagener mit einer Medaille ausgezeichnet. Umrahmt wurde dieses Fest von zahlreichen Aktivitäten und Präsentationen: Folkloretänze, Musik, zahlreiche Stände mit kunstgewerblichen Artikeln, Spitzenklöppelei, Werken einheimischer Künstler, Schmuck, Imkereiprodukten, Weinverkostungen und vieles mehr. Natürlich gab es den ganzen Tag über Gelegenheit, einen Backofen in Betrieb zu sehen und frisch gebackenes Brot zu probieren. Nach diesem erlebnisreichen Tag trafen sich Gäste und Gastgeber am Abend in Corpeau (Nachbarort von Chagny) zu einem gemeinsamen ausgedehnten Abendessen.

Baexker Backes

Bei der Abfahrt am Montagmorgen waren alle der Meinung, dass es wieder einmal ein harmonisches und fröhliches Wochenende mit Freunden war. Selbst die Neulinge unter den Teilnehmern waren begeistert von der Gastfreundschaft und der Herzlichkeit, mit der sie in Chagny empfangen worden waren. Da traten sogar Verständigungsprobleme in den Hintergrund. Nun freuen sich alle auf den Gegenbesuch der Franzosen im September 2012.

Gruppe
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