Besuch in Letchworth 2010

Besuch LetchworthAm Himmelfahrtstag machten sich fast 40 Wissener, unter ihnen Bürgermeister Michael Wagener, auf den Weg nach England. Zwei Jahre nach den Feierlichkeiten zum 25-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft hatte der Internationale Club Wissen e.V. erneut zu einem Besuch in die Partnerstadt Letchworth eingeladen.

Während die Reisegruppe Wissen bei eher trübem Wetter verließ, konnte sie die Überquerung des Ärmelkanals bei strahlendem Sonnenschein genießen. Auch in den folgenden Tagen wurde die Redensart, wonach England zwar ein schönes Land sei, aber überdacht werden sollte, Lügen gestraft.

Bei ihrer Ankunft wurden die Wissener im Rahmen eines Empfangs von den englischen Freunden, an deren Spitze der Vice Chairman des North Hertfordshire District Council David Miller und der Vorsitzende des Letchworth Garden City Town Twinning Committee, Jon Marshall, begrüßt. Bürgermeister Wagener und die Präsidentin des Internationalen Clubs Wissen (ICW), Martina Becher, erwiderten die Grußworte und bedankten sich für die Bemühungen des Town Twinning Committee und die Gastfreundschaft der Partnerfamilien, die es ermöglichten, alle deutschen Teilnehmer bei englischen Familien unterzubringen. Auch für einige Wissener, die erstmals mit nach Letchworth reisten, waren geeignete Gastgeber gefunden worden.

Es bestehen gute Aussichten, dass es auch hier nicht bei einem einmaligen Besuch bleibt, sondern dass sich, wie bei vielen Mitgliedern des ICW, dauerhafte Kontakte und Freundschaften entwickeln.

Wie bei früheren Besuchen, hatte auch in diesem Jahr das Letchworth Town Twinning Committee ein attraktives Besuchsprogramme erarbeitet.

Die relative Nähe der Stadt Letchworth zu London ermöglicht einen Tagesausflug in diese Weltstadt. Da es dort auch immer wieder Neues zu entdecken gibt, wird diese Möglichkeit von den meisten Mitreisenden auch gern wahrgenommen. Mit einem vollbesetzten Omnibus und in Begleitung einiger englischer Freunde brachen die Wissener daher am Freitagmorgen nach London auf. Wer nicht bereits eigene Ziele in der Metropole hatte, konnte anhand mehrerer in deutscher Sprache verfasster Vorschläge Spaziergänge zu den wesentlichen Sehenswürdigkeiten unternehmen. Natürlich standen die englischen Begleiter zur Verfügung, um mit Ratschlägen und Hinweisen zu helfen.

Der Samstag wurde mit den jeweiligen Gastfamilien verbracht und mit diesen gemeinsam gestaltet.

WildparkAm Sonntag besichtigten Gäste und Gastgeber gemeinsam Woburn Abbey, den beeindruckenden Wohnsitz des Herzogs von Bedford und den angeschlossenen Safari-Park. Dort konnten Löwen, Tiger, Elefanten, Nashörner, Affen usw. vom Omnibus aus, fast Auge in Auge betrachtet werden.

Nach einem weiteren Abend bei den Gastfamilien war der Montag der Tag des Abschieds und der Rückreise, zugleich aber der Beginne der Vorfreude auf den Gegenbesuch der Engländer im Sommer 2011.

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23.01.- 25.01.09 Partnerschaftsvorstände tagten in Chagny

ArbeitssitzungAm jährlichen Treffen der Partnerschaftsclubs aus Chagny, Letchworth und Wissen, das diesmal in Chagny stattfand, nahmen die Präsidentin des internationalen Clubs Wissen, Martina Becher, sowie drei weitere Vorstandsmitglieder teil. Bei diesem Treffen werden die Partnerschaftsaktivitäten und Termine für die nächsten zwei Jahre besprochen und gegenseitige Wünsche, aber auch Kritik geäußert.

Am Samstag trafen sich die Teilnehmer im Rathaus von Chagny zu einer ganztägigen Arbeitssitzung. Dort wurden sie von Bürgermeister Michel Picard herzlich begrüßt.

 

Am Abend trafen sich die Gastgeber und Gäste zu einem festlichen Abendessen in dem erst am 14.Januar eröffneten Restaurant „La Grange“ (Die Scheune) in Rully. Ein holländisches Ehepaar hat das 1863 erbaute Chateau St.Michel gekauft und im alten Gärkeller ein Restaurant eingerichtet, wobei sich Altes uns Neues harmonisch ergänzen. Der Blick in die offene Küche, die gedämpfte Beleuchtung, die freundliche Bedienung und das vorzügliche Vier-Gänge-Menü machten den Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Am Sonntag fuhren Gäste und Gastgeber nach Chardonnay, einem Winzerdorf im südlichen Burgund, um das traditionelle Weinfest „“ zu erleben. Der heilige Vinzenz ist der Schutzpatron der französischen Winzer. Ihm zu Ehren wird dieses Fest gefeiert, das jedes Jahr in einem anderen Dorf stattfindet und eine lange Tradition hat.

In diesem Jahr fand es erstmals im südlichen Burgund (Nähe Macon) statt. Neben den offiziellen Veranstaltungen (Prozessionen, Pontifikalamt, Festbankett usw.) besteht für alle die Möglichkeit, an den diversen Ständen der einheimischen Winzer die Weine der Region zu kosten. Die Häuser im Ort sind mit kunstvoll hergestellten Papierblumen und Girlanden dekoriert.

In den Gärten stehen lebensgroße Puppen, die die Arbeit der Winzer darstellen. Auch Trachten- und Musikgruppen ziehen durch den Ort.

28.08.- 31.08.09 Besuch in Chagny

Silberahorn als Symbol der Freundschaft gepflanzt

Deutsches Bier auf dem französischen Wochenmarkt

Zur Feier des 40jährigen Bestehens der Partnerschaft zwischen Wissen und Chagny das im letzten Jahr in Wissen ja schon in großem Rahmen begangen worden war, reiste eine Gruppe Wissener Bürger vom 28.08. bis zum 31.08.2009 in die französische Partnerstadt. Mit an Bord waren auch Wissener Karnevalisten sowie einige Neulinge.

 

Nach dem obligatorischen Halt in Luxemburg und eine Mittagspause in Nancy erreichte die Gruppe gegen 19.00 Uhr Chagny, wo sie von den französischen Freunden bei einem Umtrunk herzlich willkommen geheißen wurde.

Wie beim Vorstandstreffen im Januar vorgeschlagen, fand diesmal keine Tagesfahrt statt. Stattdessen galt es, Chagny und die nähere Umgebung besser kennenzulernen. Dazu bot der Samstag ausreichend Gelegenheit. Am Vormittag ging’s bei strahlend blauem Himmel per Bus ins Weinbaugebiet Puligny-Montrachet zu einer weinbaukundlichen Exkursion in die umliegenden Weinberge.

WeinprobeEin besonderes Highlight war dabei Pascal Wagner, ein gebürtiger Saarländer, der schon lange in Burgund lebt und als Kellermeister und Sommelier über ein enormes Wissen bezüglich Wein verfügt (Er besitzt in Beaune einen eigenen Weinkeller). Er fungierte an diesem Morgen als kompetenter Führer durch die Weinberge und verstand es meisterhaft, seine Ausführungen durch nette Anekdoten aufzulockern, so dass man ihm förmlich an den Lippen hing. Im Anschluss an die Führung, in deren Verlauf man auch den teuersten Weinberg Frankreichs ( - eine Flasche Wein kostet ca. 300 €-) zu sehen bekam, waren alle zu einer Weinprobe unter freiem Himmel eingeladen. Am Mittag traf man sich im „Maison du Peuple“ zu einem gemeinsamen Imbiss, der von den Gastgebern vorbereitet worden war.

Am Nachmittag stand eine Entdeckungsrallye durch Chagny auf dem Programm. Aufgeteilt in drei Gruppen , galt es, gezielte Fragen zu beantworten. Im Verlauf der Rallye führte der Vorsitzende des französischen Partnerschaftsvereins, Fabrice Gendreau, die Gruppen in die Kirche St. Martin, das Theater und in die Museumsapotheke aus dem 17. Jahrhundert. Müde und erschöpft trafen die Gruppen gegen Abend am Rathaus ein, wo die Siegerehrung stattfand. Der Abend gehörte den Familien.

 BierstandDer Sonntag stand ganz im Zeichen des 40jährigen Jubiläums. Eine Überraschung der besonderen Art erlebten die Franzosen am Sonntagmorgen auf dem Chagnyer Wochenmarkt. Der Vorstand des Internationalen Clubs Wissen (ICW) hatte vor dem Rathaus einen Bierstand errichtet, in dem die Herren des Vorstandes kühles Kölsch zapften, das von den Damen des Vorstandes – in Westerwälder Tracht gekleidet – den Marktbesuchern kredenzt wurde. Dieses besondere Gastgeschenk des ICW kam bei den französischen Freunden so gut an, dass innerhalb von 2 Stunden 60l  Bier getrunken wurden.

Zum offiziellen Teil der Feierlichkeiten trafen sich alle wieder im „Maison du Peuple“. Chagny’s Bürgermeister, Michel Picard, begrüßte Gäste und Gastgeber. Auch der Wissener Bürgermeister sowie die beiden Vorsitzenden der Partnerschaftsvereine Fabrice Gendreau und Martina Becher (die übrigens schon als Schülerin am Austausch mit Chagny teilgenommen hat) sprachen Grußworte und äußerten den Wunsch, dass diese Partnerschaft weiterhin so lebendig bleiben möge Das Gastgeschenk der Stadt Wissen, ein Silberahornbaum, wurde im Anschluss von den beiden Bürgermeistern vor dem „Maison du Peuple“ gepflanzt, begleitet mit dem Wunsch, dass die Partnerschaft, so wie dieser Baum, weiter wachsen und gedeihen möge.

Im Anschluss an die Zeremonie hatte die Stadt Gäste und Gastgeber zu einem festlichen fünfgängigen Menü eingeladen, das sich bis in den späten Nachmittag hinzog. Wie man am Montagmorgen während der Heimreise den Erzählungen der Teilnehmer entnehmen konnte, waren alle von diesem erlebnisreichen Wochenende begeistert, und neue Freundschaften sind entstanden. Ein gutes Omen für den Fortbestand der Freundschaft mit Chagny!

Reisegruppe

40-jähriges Bestehen der Partnerschaft mit Chagny wurde gebührend gefeiert

Der 17. Mai 2008 wird als ein ganz besonderer Tag in die Geschichte Wissens eingehen. Dafür sorgte das große Fest anlässlich der 40-jährigen Partnerschaft mit Chagny. Eingebettet in diese Feierlichkeiten war die Auszeichnung der Stadt Wissen mit der Ehrenfahne durch den Europarat in Straßburg.

Daniel Hoeffel, Ehrenmitglied der Parlamentarischen Versammlung, lobte die Stadt Wissen für ihr partnerschaftliches Engagement.

Festredner Landrat Alfred BethIm Mittelpunkt des Festaktes, der mit zahlreichen Gästen in der festlich geschmückten Stadionhalle stattfand, stand aber das 40-jährige Bestehen der Partnerschaft mit Chagny. Als Festredner ging der frühere Landrat, Dr. Alfred Beth, in einem historischen Rückblick auf die besonderen Beziehungen zwischen Deutschen und Franzosen ein, die sich nach dem Zweiten Weltkrieg verändert haben.

Der Vorsitzende des Partnerschaftsverbandes Rheinland/Burgund, Jörg Harlé, überreichte die Ehrenmedaille in Gold, die höchste Auszeichnung des Partnerschaftsverbandes, an den Mitbegründer der Partnerschaftsverbandes, an den Mitbegründer der Partnerschaft Wissens, den ehemaligen Bürgermeister Dr. Karl-Friedrich Everke sowie an Magdalena Michels (84), die sich gemeinsam mit ihrem verstorbenen Ehemann Heribert Michels in besonderer Weise für die Partnerschaftsverbandes erhielten Martina und Wolfgang Becher, Christa Zeugner und Inmarie Geimer vom amtierenden Vorstand des ICW, Heinz Kölzer und Ernst Eisenhuth, die lange in der Vorstandsarbeit aktiv gewesen waren, sowie die französischen Gäste Michel Lauzier und André Drouin.

Ehrungen v.l. Heinz Koelzer, Ernst Eisenhuth, Ingemarie Geimer, Wolfgang und Martina Becher, Christa Zeugner

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