Jahreshauptversammlung 2014 und Partnerschaftsabend

Nach einem ereignisreichen Jahr hatte der ICW seine Mitglieder zur Jahreshauptversammlung in die Skihütte Wissen eingeladen, der sich der traditionelle Partnerschaftsabend anschloss.

Nach der Begrüßung durch den ICW-Präsidenten Arnim Hammann verlasen Geschäftsführer Helge Salveter den Geschäftsbericht und Schatzmeisterin Waltraud Hammann den Kassenbericht. Paul Bender als Kassenprüfer bescheinigte ihr eine korrekte, einwandfreie Kassenführung und beantragte die Entlastung des Vorstandes, die einstimmig gewährt wurde.

Bei der anschließenden Aussprache schlug ICW-Präsident Hammann vor, ab dem Jahr 2015 die Jahreshauptversammlung ins Frühjahr zu verlegen, da die beiden letzten Monate des Jahres wegen der zahlreichen anderweitigen Veranstaltungen nicht so günstig sind. Man einigte sich daher auf den April 2015.

Jon Marshall (Vorsitzender des englischen Partnerschaftsvereins) hatte angefragt, ob der Besuch der Engländer in Wissen 2015 aus terminlichen und finanziellen Gründen um eine Woche vorverlegt werden könnte. Obwohl bei uns dann noch Sommerferien sind, wurde seinem Wunsch entsprochen.

Dann ging es zum geselligen Teil des Abends über. Wie immer hatten die Vorstandsmitglieder des ICW bestens für das leibliche Wohl gesorgt. Das Käsebuffet war erstmals durch eine reichhaltige Schinkenplatte erweitert worden, die Vorstandsmitglied Georg Stausberg liebevoll arrangiert hatte. Dazu gab es wie immer Burgunder Rotwein und ein französisches Nachtischbuffet. Bis nach Mitternacht saß man zusammen und ließ das abgelaufene Partnerschaftsjahr Revue passieren.

27.06. - 30.06.2014 Partnerschaft wird seit 46 Jahren aktiv gelebt

52 Gäste aus Wissens französischer Partnerstadt Chagny (Burgund) verbrachten das letzte Juniwochenende in Wissen.

Nach ihrer Ankunft am Freitagabend wurden sie im Kuppelsaal der Westerwaldbank von ihren Gastgebern, dem Vorsitzenden des Internationalen Clubs Wissen ( ICW) und Bürgermeister Michael Wagener mit einem Willkommenstrunk herzlich begrüßt . ICW-Präsident Arnim Hammann meinte, dass es nach einer so langjährigen Partnerschaft nicht mehr vieler Worte bedürfe. Er erinnerte jedoch an den Ausbruch des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren, in dem unsere Großväter noch erbittert gegeneinander gekämpft haben und es sicherlich nicht für möglich gehalten hätten, dass ihre Enkelgeneration in solch einer intensiven Freundschaft zwischen Deutschen und Franzosen leben können. Den Abend verbrachten die Gäste in ihren Gastfamilien.

Am Samstag stand eine Fahrt nach Koblenz und Andernach auf dem Programm. In Koblenz bestand die Möglichkeit, die Stad mit ihren Gastgebern auf eigene Faust zu erkunden. Leider öffnete nach dem Mittagessen der Himmel seine Schleusen. Deshalb kam die Busfahrt nach Andernach und der Besuch des höchsten Kaltwassergeysirs der Welt sehr gelegen. Im sog. Erlebniszentrums in den Andernacher Rheinanlagen begab man sich in die Tiefen der Erde und entdeckte in einer Mitmachausstellung das Naturphänomen Kaltwassergeysir. Leicht verständlich wurden hier die physikalischen und geologischen Zusammenhänge erklärt.
Anschließend setzte man die Erlebnistour per Schiff über den Rhein zur Halbinsel Mamedyer Werft, einem einzigartigen Naturschutzgebiet, fort. Nach einem 250 m langen Fußweg durch den Auenwald gelangte man zum Geysir. Seinem Ausbruch ging ein Gurgeln und Zischen voran. Und dann baute sich langsam eine majestätische Wasserfontäne auf, die weit über die Baumwipfel reichte. Dann brachte das Schiff die Besucher wieder zurück in die Andernacher Rheinanlagen, wo die Expedition endete. Nach diesem ereignisreichen Tag verbrachte man den Abend wieder in den Gastfamilien.

Der Sonntag stand zur eigenen Gestaltung zur Verfügung. Am Nachmittag hatte Petrus ein Einsehen und ließ für den Schützenfestzug in Schönstein die Sonne scheinen. So konnten sich die französischen Gäste mit ihren Gastgebern den prächtigen Umzug anlässlich des 150. Schützenfestes ohne Schirm ansehen.
Am frühen Abend trafen sich alle zu einem gemütlichen Grillabend in der Fischerhütte im Frankental.

Bei der Abfahrt am nächsten Morgen gab es wieder einmal einen tränenreichen Abschied mit dem Versprechen, sich im nächsten Jahr in Chagny wiederzusehen. ( 28.8. - 1.9. 2015).
Besonders erfreulich war es, dass unter den diesjährigen Besuchern einige neue Familien mit Kindern waren; denn das ist ein guter Auftakt für den Fortbestand der Partnerschaft.
Der ICW bittet die Teilnehmer des Wochenendes, Fotos vom Besuch für die Homepage an Thomas Tenhagen ( Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) zu schicken.

Jahreshauptversammlung und Partnerschaftsabend 2013

Zum Jahresende lud der Vorstand des ICW seine Mitglieder zur Jahreshauptversammlung mit einem anschließenden geselligen Beisammensein ein.

Hauptthema der JHV war die Neuwahl des Vorstandes, die satzungsgemäß alle drei Jahre durchgeführt wird. Nach der Begrüßung durch die Präsidentin des ICW, Martina Becher, verlas die Geschäftsführerin Monika Kreit den Geschäftsbericht und Schatzmeister Wolfgang Becher den Kassenbericht. Nachdem die Versammlung dem Vorstand Entlastung erteilt hatte, ging es mit der Neuwahl des Vorstands weiter. Erfreulicherweise hatten alle bisherigen Vorstandsmitglieder ihre Bereitschaft erklärt, weiter im Vorstand mitzuarbeiten, nur einige in anderen Funktionen.

Neuer Präsident des ICW ist Arnim Hammann, Vizepräsidentin Martina Becher, Geschäftsführer Helge Salveter, 2. Geschäftsführerin und zuständig für Archiv- und Pressearbeit Ingemarie Geimer, Schatzmeisterin Waltraud Hammann, Stellvertreter Wolfgang Becher. Beisitzer sind Bernd Colligs, Monika Kreit, Thomas Winninghoff und als Neuzugänge Helmut Lemler, Svenja Held, Georg Stausberg und Amrei Kessing.

Traditionsgemäß schloss sich dem offiziellen Teil der Gesellige an. Neben einem reichhaltigen Käsebuffet und Burgunder Rotwein servierte der Vorstand englische Desserts. Bis nach Mitternacht saß man zusammen und ließ die Ereignisse des abgelaufenen Partnerschaftsjahres noch einmal Revue passieren.

29.05. - 02.06.14 Wissener erlebten drei sonnige Tage in der englischen Partnerstadt Letchworth

Die deutsch-englische Partnerschaft zwischen Wissen und Letchworth ist auch im 30. Jahr weiter auf Erfolgskurs. Das wurde wieder einmal beim diesjährigen Besuch deutlich, an dem 51 Bürger aus Wissen und Umgebung, begleitet von Bürgermeister Michael Wagener, teilnahmen. Am Himmelfahrtstag um 6 Uhr morgens brach die Reisegruppe auf, und nach einer langen Fahrt mit Bus und Fähre erreichte sie Letchworth am frühen Abend. Auf der Standalone Farm ( einer Familien-und Musterfarm) wurde sie von den englischen Gastgebern mit einem leckeren Cocktail herzlich begrüßt. Die beiden Vorsitzenden der Partnerschaftsvereine, Jon Marshall und Arnim Hammann, Bürgermeister Wagener und eine Vertreterin der Letchworth Corporation sprachen ihre Grußworte. Den Abend verbrachte man in den Gastfamilien.

Am folgenden Tag stand eine Fahrt nach Oxford auf dem Programm. Da die meisten Gastgeber arbeiten mussten, reisten die Wissener, ausgestattet mit Stadtplan, alleine dorthin. Zur Sicherheit bekam außerdem jeder eine Emergency-Card (Notfall-Karte), auf der alle notwendigen Informationen für ein eventuelles Verlorengehen angegeben waren. In Oxford wurden sie von drei Stadtführern (2 deutschsprachige, 1 englischsprachiger) empfangen. Hauptthema der Führungen war die weltberühmte Oxforder Universität, die neben London und Cambridge zur Super-Elite -Gruppe der G-5 -Universitäten in England gehört. Sie existiert nachweislich seit dem 12. Jhdt. und unterteilt sich in 38 Colleges und 6 Permanent Private Halls (kleinere Colleges mit weniger Fächern). Die Oxforder Uni hat eine stattliche Anzahl von Berühmtheiten hervorgebracht: 6 Könige, 5 Staatspräsidenten und Premiers, 46 Nobelpreisträger, 25 britische Premierminister, 6 Heilige, 86 Erzbischöfe und 18 Kardinäle, zahlreiche Schriftsteller und Naturwissenschaftler ( u.a. Stephen Hawking). Für die Harry Potter-Filme wird die Uni als „Hogwarts“ genutzt, allerdings nur für den inneren Teil, da sich das fiktive Schloss aus vielen Schlössern Englands zusammensetzt.

Am darauffolgenden Tag verbrachten Gäste und Gastgeber einen sehr sonnigen und warmen Tag in London. Der Vorstand des englischen Partnerschaftsvereins hatte ein Programm zum Besuch von drei Londoner Stadtteilen ausgearbeitet. Es bestand aber auch die Möglichkeit, gemeinsam mit den englischen Gastgebern den Tag in eigener Regie zu gestalten, z.B. eine Besichtigung des Tower und eine Bootsfahrt auf der Themse, vorbei an den Sehenswürdigkeiten Londons. Der Sonntag bot Gelegenheit zum Ausschlafen und privaten Unternehmungen mit den Gastgebern. Ein besonderes Erlebnis, vor allem für die jüngeren Teilnehmer, war der Besuch des Warner Brothers Filmstudios in der Nähe von London, in dem die Harry Potter-Filme gedreht worden sind. Dort konnte man die naturgetreuen Kulissen bewundern und natürlich vielerlei Fanartikel erwerben. Am Nachmittag traf man sich auf dem Cricket-Gelände von Letchworth zu einem Barbecue mit einem leckeren Salat- und Nachtisch-Büffet, von den Gastgebern liebevoll zusammengestellt. Eine vierköpfige Live-Band spielte flotte Country-Musik, die zum Tanz auf dem Rasen animierte. Früh am Montagmorgen traten die Wissener ihre lange Heimreise an. Der Gegenbesuch der Engländer in Wissen findet vom 19. - 22. 06.2015 statt. Der ICW bittet die Teilnehmer, Fotos von der Letchworthfahrt für die Homepage an unseren Webmaster zu schicken. ( Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) Am kommenden Wochenende ( 27.06.-30.06.) werden 52 Gäste aus der französischen Partnerstadt Chagny in Wissen erwartet.

Wissener feierten zwei Geburtstage in Chagny

42 Wissener Bürger verbrachten das erste Oktoberwochenende in ihrer französischen Partnerstadt Chagny.

Nach einer ausgedehnten Mittagspause in Nancy erreichte die Gruppe gegen 18.30 Uhr Chagny bei strömendem Regen, wo sie von ihren Gastgebern mit großer Herzlichkeit empfangen wurden. Den Abend verbrachte man in den Gastfamilien.

Der Samstagvormittag stand zur freien Verfügung. Einige fuhren mit dem Bus nach Beaune, andere nutzten die Zeit zum Bummeln in Chagny. Am Mittag hatte Bürgermeister Michel Picard Gäste und Gastgeber zu einem Empfang ins Rathaus eingeladen. Arnim Hammann, Vizepräsident des ICW und Fabrice Gendreau, Vorsitzender des franz. Partnerschaftsvereins, sprachen Grußworte. Bürgermeister Michael Wagnener und Michel Picard erinnerten in ihren Reden an die seit nunmehr 45 Jahren bestehende Partnerschaft zwischen Chagny und Wissen, die am 6.Oktober 1968 in Chagny gegründet worden war. Auch Michael Wagener feierte am gleichen Tag seinen Geburtstag, der mit herzlichen Glückwünschen gebührend gewürdigt wurde.

Am Abend hatte die Stadt Chagny Gäste und Gastgeber zu einem Chansonabend im„ Espace Claude Foret“ eingeladen, der vom franz. Partnerschaftsclub CLI ( Club des liaisons internationales) vorbereitet und arrangiert worden war. Ein junges Paar (Gesang und Schifferklavier) trug franz. Chansons vor. Auch die deutschen Gäste trugen mit Kanons (einstudiert von Frau Dr. Katrin Salveter während der Busfahrt) und einigen Solodarbietungen der jungen Frau Härter (Gesang, Gitarre, Keyboard) zum Programm bei. Für das leibliche Wohl wurden Burgunder Burger( sog. Burgis) serviert. Bis gegen Mitternacht saßen alle in fröhlicher Runde beisammen.

Am Sonntag fuhren alle nach Buxy zu einer Weinprobe. Die Weinkeller von Buxy, gegründet 1931, haben den Ruf, die besten Weinberge der „ Cote Chalon“ in Burgund zu besitzen. Ein Film zeigte die Herstellung des Weins von der Ernte bis zur Flaschenabfüllung. Ehe man die Fahrt nach Azè antrat, brachte die Gruppe ihrem Bürgermeister Michael Wagener noch ein kleines Geburtstagsständchen.

Die Grotten von Azè sind eine denkmalgeschützte vorgeschichtliche Stätte, eine der größten, für den Publikumsverkehr offenen Höhlen im südlichen Burgund. Es gibt Tropfsteingrotten mit einem unterirdischen – 800 m langen- Fluss. In diesen Höhlen findet man zahlreiche Bärenskelette und andere Spuren aus der vorgeschichtlichen Zeit. Noch bis 1963 war dieses Höhlensystem völlig unbekannt. Die seit 40 Jahren anhaltenden Grabungen der Speläologen (Höhlenforscher) und Archäologen konnten einen Teil der Gänge sowie Überreste von Menschen und Tieren ausfindig machen. Seit 300 000 Jahren beherbergten diese Höhlen phasenweise Menschen und Tiere.

Eine einstündige Führung vermittelte den Besuchern einen hoch interessanten Einblick in die prähistorische Vergangenheit. Beim Abschied am Montagmorgen flossen reichlich Tränen, aber alle freuen sich schon auf ein Wiedersehen 2014 in Wissen.

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